





Zähle nicht nur gelöste Rätsel, sondern Beziehungssignale: Wer hat wen wiedergetroffen? Haben sich Chatgruppen gebildet? Wer hat nach der Rallye beim Einkauf geholfen oder Kinder abgeholt? Solche Indikatoren zeigen, ob das Netz trägt. Achte auf Vielfalt der Verbindungen, nicht nur auf Anzahl. Kombiniere kurze Umfragen mit offenen Fragen, um Nuancen einzufangen. So erkennst du, welche Elemente Vertrauen stärken – und kannst künftige Rallyes gezielt verbessern.
Ermutige Teilnehmende, kurze Anekdoten einzureichen: Begegnungen, hilfreiche Gesten, neue Routinen. Eine Großmutter erzählte, wie sie dank der Rallye jede Woche mit einer Studentin spazieren geht; ein Ladenbesitzer berichtet, dass sich eine spontane Nachbarschaftsgruppe bei Hitzewellen um Wasser kümmert. Solche Geschichten geben Zahlen ein Gesicht, berühren, motivieren und laden andere ein, mitzumachen. Teile sie respektvoll, anonymisiert und nur mit Einwilligung, damit Vertrauen auch in der Darstellung gewahrt bleibt.
Biete nach der Rallye regelmäßige Spaziergänge, Reparaturcafés, Sprachcafés und Patenschaften an. Halte Kontakt über einen datensparsamen Newsletter und Aushänge im Viertel. Ernenne „Kontaktanker“, Menschen, die zwei, drei andere regelmäßig aktiv anstupsen. Stelle Starter-Kits bereit, damit andere Straßenzüge eigene Routen bauen. Lade zu monatlichen Lernrunden ein, in denen Erfahrungen ausgetauscht werden. So wird aus einem fröhlichen Tag ein wachsendes Netz, das verlässlich trägt, entlastet und Lebensqualität spürbar erhöht.